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Der Hamburger Mattenfilter

Ein Filtertyp, der in den letzten Jahren immer mehr an Verbreitung gefunden hat, ist der Hamburger Mattenfilter. Dieser ist vom Prinzip ein biologischer Langsamfilter. Der Schmutz wird also mineralisiert und durch Wasserwechsel entfernt. Zentraler Bestandteil des Filters ist eine Kunststoffmatte. Hier in diesem Becken hat sie ein Volumen von ca. 12 l. Man vergleiche dies mit käuflichen Filtern.

Das in den Bildern dargestellte Becken wird ein Quarantäne-/Aufzuchtbecken. Speziell bei Jungfischen kann ich keinen kraftvollen Innenfilter verwenden, weil keine Jungfische im Filter landen sollen. Des weiteren sollen Jungfische im Futter stehen. Wegen der daher zu erwartenen Wasserbelastung sollte der Filter leistungsfähig sein. Daher wurde ein Hamburger Mattenfilter für dieses Becken gewählt.

Mehr über den Mattenfilter kann man z.B. bei Olaf Deters oder Martin Widmer nachlesen.

 

Hamburger Mattenfilter/ Vorderansicht So ein Mattenfilter ist vom Aufbau sehr simpel. Er besteht aus zwei Teilen: Einer Matte und einer Pumpe. Die Matte ist im Aquarienhandel erhältlich und wird passend zurechtgeschnitten. Aus den abgeschnittenen Teilen kann man sich kleine Abstandsstücke schneiden, damit die Matte etwas Abstand zur Scheibe hat und gleichmäßig durchflossen wird.
Hamburger Mattenfilter/ Mammutpumpe Ich verwende gerne solche Mamutpumpen. Diese sind z.B.in Form kleiner Schaumstoffpatronenfilter im Handel.
Hammburger Mattenfilter/ Rückschlagventil Falls man mit Druckluft arbeitet, dann sollte man auch immer ein solches Rückschlagventil einbauen. Dieses verhindert beim Ausfall der Pumpe, daß Wasser aus dem Becken auslaufen kann.
Hamburger Mattenfilter/ Rückansicht
Hier nun das ganze von der Seite. Unten sieht man die Abstandsstücke, die den Abstand der Matte zur Scheibe gewährleisten. Die intensive blaue Farbe hat die Matte nur solange sie neu ist.Im laufenden Betrieb färbt sie sich braun. Manche Leute bepflanzen ihre Matte mit z.B. Javafarn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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